Genozid: Folgen für die Zukunft Afrikas

Mujawayo2Am 29. November, 19:30 Uhr, findet im forum Kirche ein Vortrag über die Folgen des Genozids für die Zukunft Afrikas statt. Referieren wird hierzu die Psychotherapeutin Esther Mujawayo, die den Völkermord in Ruanda selber erlebte.

Der Massenmord in Ruanda bringt neben einer Vielzahl von ermordeten Menschen weitere Konsequenzen für die Zukunft Afrikas mit sich: Trauma, AIDS und Migration. Was dies genauer bedeutet, thematisiert die Psychotherapeutin Esther Mujawayo (psychologisches Zentrum Düsseldorf) am 29 November 2010, im forum Kirche (in der Hollerallee 75).
Esther Mujawayo hat den Völkermord in Ruanda überlebt. Verloren hat sie ihren Mann und viele Familienmitglieder, geblieben sind ihr drei Töchter und der Wille, den zahllosen traumatisierten Witwen und Kindern zu helfen. Nach ihrem Vortrag erfolgt eine szenische Einlage der Gruppe Afro-Leben+. Im weiteren Verlauf findet eine Gesprächsrunde mit Esther Mujawayo, Robert Akpabli (Gesundheitsamt Bremen, Afrika Projekt), Ralph Keller und Anthony Yedualla Edeh (Refugio, Psychosoziales Zentrum für ausländische Flüchtlinge e.V.), moderiert von Gertraud Gauer-Süß (Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung, biz), statt.

Weitere Informationen sind in dem Flyer zu der Veranstaltung enthalten.

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Antje Grotheer (Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Sprecherin Bund, Europa, Entwicklungszusammenarbeit)

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