Briefing „Corona und die SDGs“

Folgen Covid 19 SDGsAuch die globale Nachhaltigkeitsagenda ist von der COVID-19-Pandemie und den daraus resultierenden politischen Maßnahmen der Regierungen betroffen. Die Verwirklichung der international vereinbarten Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) wird angesichts der Pandemie und ihrer Auswirkungen gar bedroht.

Das Briefing des Global Policy Forums zeigt für jedes der 17 SDGs anhand einzelner Beispiele auf, welches Ausmaß die globale Coronakrise in verschiedenen Sektoren haben kann. Die Folgen der Pandemie können für die Realisierung der SDGs mitunter verheerend werden. Auch wenn die Dimension der Krise und ihre Folgen zum jetzigen Zeitpunkt nicht genau abschätzbar sind, warnen erste Prognosen der Vereinten Nationen, der Weltbank und anderer Organisationen, dass fragile Fortschritte der letzten Jahrzehnte, wie etwa im Bereich der Armuts- oder Hungerbekämpfung, durch die Auswirkungen der Corona-Krise wieder zunichte gemacht werden könnten.

Die vermeintlich unumgängliche weltwirtschaftliche Rezession wird die Arbeitslosigkeit und ohnehin schon prekären Beschäftigungsverhältnisse in vielen Ländern der Welt immens verstärken. Der Klima- und Umweltschutz droht in den Hintergrund zu geraten, während Staatsverschuldungen und geringe Einnahmen zu weniger finanziellen Handlungsspielräumen in der Politik führen. Dabei machen die Folgen der Corona-Krise auf globaler und kommunaler Ebene vor keinem Land halt.

Das Briefing verdeutlicht, dass die Agenda 2030 und ihre Nachhaltigkeitsziele scheitern werden, wenn sie in den politischen Antworten auf die Corona-Krise nicht systematisch berücksichtigt werden.

Mehr Informationen und das gesamte Briefing des Global Policy Forums können hier heruntergeladen werden.

Online-Veranstaltung: Fördergelder für EZ-Projekte von Diaspora-Organisationen
Donnerstag, 29. Oktober 2020, 18:00 Uhr
Online-Workshop: Quo vadis Fair Trade?
Dienstag, 03. November 2020, 17:00 Uhr
Workshop: Komplexe Themen klar & überzeugend formulieren
Donnerstag, 05. November 2020, 10:00 Uhr

hp_mathiessen„Entwicklungspolitik heißt für uns eine Politik der Entwicklungszusammenarbeit. Und eine Zusammenarbeit brauchen wir auch hier in Bremen mit allen Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, um unser Ziel zu erreichen: faire Arbeitsbedingungen und eine nachhaltige Entwicklung überall auf der Welt. Das BeN ist hier ein wichtiger Partner.“

Antje Grotheer (SPD, Vize-Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft)

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