Stand und Perspektiven einer sozial verantwortlichen Beschaffung

Fachgesprch

Am 03.11.2010 fand ein Fachgespräch zur sozial verantwortlichen Beschaffung in Hamburg statt, welches vom Nordelbischen Frauenwerk, InWent und dem Eine Welt Netzwerk Hamburg organisiert wurde. Die Dokumentation des Fachgesprächs steht nun zum Download bereit.

Die öffentliche  Hand in Deutschland kauft im Jahr für rund 360 Mrd. Euro Waren und Dienstleistungen ein, dies sind etwa 16 % des BIP. Sie tritt somit als Marktakteur mit großer Nachfragemacht auf und kann durch ihr Handeln die Herstellung ökologisch und sozial erzeugter Waren fördern.

Die Referent/innen und Themen des Fachgesprächs spiegelten unterschiedliche Akteure und Themen wieder:

  • Wolfgang Grätz, Senatskanzlei Hamburg, Leiter des Referats Entwicklungspolitik
    Thema: Relevanz der ILO-Kernarbeitsnormen für die Öffentliche Beschaffung
  • Kai-Oliver Farr, Projektleiter InWEnt, Regionales Zentrum Hamburg
    Thema: Einführung in das Hamburgische Vergabegesetz (§ 3a HmbVgG)
  • Hans Randl, Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, Leiter der Abteilung für Grundsatzangelegenheiten der Organisation
    Thema: Aktueller Stand der Umsetzung des Hamburgischen Vergabegesetzes hinsichtlich der Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen in der Öffentlichen Beschaffung in Hamburg
  • Hilda Reisner, Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk (BeN)
    Thema: Kooperation zwischen Zivilgesellschaft und öffentlicher Hand bei der Umsetzung sozial verantwortlicher Öffentlicher Beschaffung: Beispiel Bremen
  • Dirk Damerow, Dataport
    Thema: Bundesländerübergreifende Beschaffung von Informationstechnologie im Norden
  • Sarah Bormann, Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung e.V. (WEED)
    Thema: Möglichkeiten und Grenzen der Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen beim Einkauf von IT
  • Doris Laer, Programmbüro Sozial- und Ökostandards, Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH
    Thema: Das Webportal KOMPASS NACHHALTIGKEIT des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) als Beratungsinstrument für Beschaffer/innen
  • Stefanie Santila Karl, Project Manager CSR, Hess Natur Textilien GmbH
    Thema: Anregungen aus der Wirtschaft: Wie berücksichtigen Unternehmen soziale und ökologische Kriterien in ihrer Beschaffung?

Die Dokumentation kann hier als PDF heruntergeladen werden.

HP2_susanne_84x81"Durch die Kooperation mit anderen entwicklungs- politischen Organisationen im BeN gewinnen wir nicht nur Unterstützung im ideellen Bereich, sondern auch neue KundInnen für die fair gehandelten Produkte im Weltladen."

Susanne Mewis (Weltladen Bremen)

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