Vorrundenturnier der Lebensweltmeisterschaft

hp_keniaAm Donnerstag dem 04.03.2010 trafen sich in der Bezirkssportanlage Hemelingen die Nationalteams aus Lesotho, Dschibuti, Kenia, Sierra Leone, Marokko und Libyen, um das erste Vorrundenturnier für die Lebensweltmeisterschaft 2010 auszuspielen. Afrikanische Fussballer in Bremen?

Nein, die sechs Nationalteams wurden von verschiedenen Schulen aus Bremen und Niedersachsen vertreten, so dass sich zwischen 9.00 und 13.00 Uhr knapp 200 Schüler/innen mit betreuendem Lehrpersonal, zwei Schiedsrichter und zwei Sanitäter in der Halle aufhielten.     

HP_1 Eingeladen hatte das Bremer Entwicklungspolitische Netzwerk (BeN) die Schulen bereits Ende letzten Jahres, um an dem deutschlandweiten Wettbewerb teilzunehmen. Bei dem Projekt „Lebensweltmeisterschaft 2010“ wird die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika bei uns in Deutschland nachgespielt. Dabei sind alle teilnehmenden Nationalitäten durch entwicklungspolitische Ländernetzwerke an Schulen verteilt worden. Die Schüler/innen hatten daraufhin zwei Monate Zeit eine DINA0 Präsentation ihrer neuen nationalen Identität zu erstellen, die auf einer Jurysitzung, am 16.02.2010 in Hannover, zusammen mit den Plakaten der Niedersächsischen Schulen bewertet wurde. Aus dem Plakat sollte hervorgehen, dass die Jugendlichen Kontakt zu ihrem Land aufgenommen haben und sich mit der Lebenswelt der dort lebenden Jugendlichen beschäftigt haben.

HP_4Um 09.30 Uhr wurde das erste von fünfzehn Spielen von Benny Kuhlmann, dem Länderkoordinator für die Lebensweltmeisterschaft 2010, eröffnet. Die Stimmung war gut und die Schüler/innen feuerten ihre Teams kräftig an. Später gab es belegte Brötchen und Kaffee, denn die Schüler/innen der Wilhelm-Olbers-Schule hatten spontan einen kleinen Verkaufsstand errichtet.

Um 13 Uhr warteten alle gespannt auf die Ergebnisse, da keiner genau sagen konnte, wer weiterkommen würde. Die sportliche Tabelle war schnell ausgerechnet, doch bei den Vorrundenturnieren der Lebensweltmeisterschaft zählt das sportliche Ergebnis eben so viel wie die Länderpräsentation (Bei Gleichstand entschied sogar die Präsentation).

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Der Bremer Designer Eyke Schröder, der auch in der Jury saß, verkündete die Platzierung der Länderplakate und zum Schluss der gelungenen Veranstaltung tauchte noch die kenianische National- und Werderspielerin Doreen Omondi auf, welche die Schirmherrschaft für Bremen übernommen hatte und überreichte die entsprechenden Preise an die Schüler.

 

 

 

 

 

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Für die nächste Runde haben sich folgende Teams qualifiziert:

 

 

  1. Kenia (Wilhelm-Olbers-Schule, Bremen)

  2. Dschibuti (Wilhelm-von-der-Heyde Realschule, Delmenhorst)

  3. Lesotho (Schule Am Leher Markt, Bremerhaven)

 

Die anderen Nationalmanschaften haben fleißig gekämpft, doch leider hat es nicht ganz gereicht für die Teams aus Marokko (Schulzentrum an der Flämischen Straße), Sierra Leone (Wilhelm-Kaisen-Schule Bremen) und Libyen (KGS Rastede

 

Text: Benny Kuhlmann

Vielen Dank für die Fotos an die teilnehmenden Schulen 

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HP_Nina_R_84x81"Das BeN ist wichtig, weil es die Koordination unter entwick- lungspolitischen Gruppen im Lande Bremen vereinfacht und fachkundige Unterstützung in etlichen Projekten anbietet."

Nina Redmann (ehemalige BeN-Praktikantin)

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