SDGs in die Landeshaushalte!

SDGBremenDokumentation der Arbeitskonferenz für die norddeutschen Bundesländer

45 Vertreter*innen aus Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein trafen sich am 27. November 2018 zur Arbeitskonferenz SDGs in die Landeshaushalte im Schweriner Finanzministerium.

Eingeladen hatten die norddeutschen Eine-Welt-Landesnetzwerke in Kooperation mit Engagement Global/Außenstelle Hamburg. Ziel der Arbeitskonferenz war es, eine Gesprächsplattform zwischen Landespolitik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu bieten und auszuloten, wie die 2030-Agenda und die Sustainable Development Goals (SDGs) in den Landeshaushalten verankert werden können.

Jens Martens vom Global Policy Forum erläuterte Interventionsmöglichkeiten innerhalb der Haushaltszyklen, mit denen Themen und Inhalte der SDGs verankert werden können. Er nannte drei Herausforderungen bei der Aufstellung von öffentlichen Haushalten in Deutschland: Transparenzdefizit, Partizipationsdefizit und Kapazitätsdefizit. Letzteres sieht er vor allem bei der Zivilgesellschaft. Andere Länder wie Kanada seien da schon viel weiter.

Dass und wie es gehen kann, zeigte ein Input von uns aus Bremen. Bei der Aufstellung des neuen e-Haushaltes sollen dort die SDGs und die 169 Unterziele den Haushaltstiteln zugeordnet werden. Unterstützt und getragen wird dieses Vorgehen von der Senatskanzlei und der Finanzsenatorin. Die wichtigste Botschaft aus Bremen war: Verbündete suchen, anfangen, miteinander reden.

 

Hier ist eine Fotodokumentation der Tagung.
Die Präsentation von Jens Martens kann man hier herunterladen.
Hier stellen wir die Präsentation der Vertreter*innen des Landes Bremen zum Download bereit.

Weitere Infos zu den SDGs gibt es hier auf unserer Unterseite.

Armutsbekämpfung im Kontext der SDGs
Donnerstag, 23. Mai 2019, 18:30 Uhr
FlussFilmFest Bremen
Samstag, 25. Mai 2019, 15:30 Uhr
EinDollarBrille - Infoabend
Dienstag, 28. Mai 2019, 19:00 Uhr

hp_mathiessen„Klimakrise, Kriege, Hunger und Finanzkrisen - die Welt ist im Ungleichgewicht und Millionen von Menschen sind auf der Flucht. Alle Menschen sollen in Frieden und Würde leben können und eine faire Chance haben. Mit dem Pariser Klimaabkommen und den globalen Nachhaltigkeitszielen ist dafür der Rahmen gesetzt. Die Ziele sind, weltweit Armut und soziale Ungleichheit abzubauen, faire Handelsabkommen zu schließen und Fluchtursachen zu mindern. Die Arbeit von BeN leistet hierzu in Bremen einen wichtigen entwicklungspolitischen Beitrag.“

Maike Schaefer (Fraktionsvorsitzende der Bremer Grünen)

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