Protestieren – aber auch kreativ?

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Am Sonntag, den 03.06 lud das Junge entwicklungspolitische Forum zu einem Workshop in der Klimawerkstadt mit dem Titel „Kreativer Protest selber machen! Entwicklungspolitik in Aktion“ ein. Dabei haben die Teilnehmenden das Spektrum an kreativen Aktionsformen gemeinsam kennengelernt.

 

Kreativer Protest kann entwicklungspolitische Positionen auf bildhafte Weise ausdrücken, Missstände benennen, Sprachlosigkeit überwinden und Menschen zum Mitmachen begeistern. Wie komplexe Themen wie Fairer Handel, Menschenrechte, Fluchtursachen oder Klimaschutz dabei auf zentrale Botschaften und Forderungen heruntergebrochen werden können, haben die Teilnehmenden bei diesem Workshop erfahren und selbst praktizieren können.

 

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Unter Anleitung eines Aktionstrainers des Kommunikationskollektivs haben die Teilnehmenden des Workshops zuerst über die Bandbreite möglicher Aktionsformen geredet. Auch wurde darüber gesprochen, welche Ziele Aktionen haben können und welche Aktionsformen zu welchen Zielen passen. Die unterschiedlichen Hintergründe der Teilnehmenden trugen dazu bei, dass von Theateraufführungen über Bodenzeitungen bis hin zu Flashmobs ganz verschiedene Methoden gesammelt worden.

Wir ließen uns auch von erfolgreichen Beispielen kreativer Aktionen inspirieren. Spontan ergaben sich so neue Ideen für Aktionen, die daraufhin in Gruppenarbeit konkretisiert und den anderen Teilnehmenden präsentiert wurden. So entstanden konkrete Ansätze, wie man in kreativer Weise auf Themen wie Fahrradverkehr in der Stadt oder auf die globalen Probleme bei der Produktion von Konsumgütern und Lebensmitteln aufmerksam machen kann.

hp_mathiessen„Klimakrise, Kriege, Hunger und Finanzkrisen - die Welt ist im Ungleichgewicht und Millionen von Menschen sind auf der Flucht. Alle Menschen sollen in Frieden und Würde leben können und eine faire Chance haben. Mit dem Pariser Klimaabkommen und den globalen Nachhaltigkeitszielen ist dafür der Rahmen gesetzt. Die Ziele sind, weltweit Armut und soziale Ungleichheit abzubauen, faire Handelsabkommen zu schließen und Fluchtursachen zu mindern. Die Arbeit von BeN leistet hierzu in Bremen einen wichtigen entwicklungspolitischen Beitrag.“

Maike Schaefer (Fraktionsvorsitzende der Bremer Grünen)

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