Protestieren – aber auch kreativ?

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Am Sonntag, den 03.06 lud das Junge entwicklungspolitische Forum zu einem Workshop in der Klimawerkstadt mit dem Titel „Kreativer Protest selber machen! Entwicklungspolitik in Aktion“ ein. Dabei haben die Teilnehmenden das Spektrum an kreativen Aktionsformen gemeinsam kennengelernt.

 

Kreativer Protest kann entwicklungspolitische Positionen auf bildhafte Weise ausdrücken, Missstände benennen, Sprachlosigkeit überwinden und Menschen zum Mitmachen begeistern. Wie komplexe Themen wie Fairer Handel, Menschenrechte, Fluchtursachen oder Klimaschutz dabei auf zentrale Botschaften und Forderungen heruntergebrochen werden können, haben die Teilnehmenden bei diesem Workshop erfahren und selbst praktizieren können.

 

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Unter Anleitung eines Aktionstrainers des Kommunikationskollektivs haben die Teilnehmenden des Workshops zuerst über die Bandbreite möglicher Aktionsformen geredet. Auch wurde darüber gesprochen, welche Ziele Aktionen haben können und welche Aktionsformen zu welchen Zielen passen. Die unterschiedlichen Hintergründe der Teilnehmenden trugen dazu bei, dass von Theateraufführungen über Bodenzeitungen bis hin zu Flashmobs ganz verschiedene Methoden gesammelt worden.

Wir ließen uns auch von erfolgreichen Beispielen kreativer Aktionen inspirieren. Spontan ergaben sich so neue Ideen für Aktionen, die daraufhin in Gruppenarbeit konkretisiert und den anderen Teilnehmenden präsentiert wurden. So entstanden konkrete Ansätze, wie man in kreativer Weise auf Themen wie Fahrradverkehr in der Stadt oder auf die globalen Probleme bei der Produktion von Konsumgütern und Lebensmitteln aufmerksam machen kann.

Armutsbekämpfung im Kontext der SDGs
Donnerstag, 23. Mai 2019, 18:30 Uhr
FlussFilmFest Bremen
Samstag, 25. Mai 2019, 15:30 Uhr
EinDollarBrille - Infoabend
Dienstag, 28. Mai 2019, 19:00 Uhr

hp_mathiessen"Wir haben nur eine Erde. Wir müssen dafür sorgen, dass diese Erde für alle Menschen lebenswert ist. Dazu gehören Klimaschutz vor Ort und global, sowie die Zusammenarbeit mit den Menschen aller Regionen. Das BeN leistet einen wichtigen Beitrag zur Koordination und Unterstützung der Arbeit in Bremen und Bremerhaven."

Prof. Dr. Günter Matthiesen  (Nord-Süd-Forum Bremerhaven)

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