Startdatum Startzeit Titel Beschreibung Ort
Mittwoch, 17. Juni 2020 16:00 Bildungsprojekt „Handeln in der globalisierten Welt: Wie bilden wir die Transformation?

Ebasa e. V. bietet ab Juni 2020 eine Online-Fortbildungsreihe zu den Themen "Klimawandel" und "Wirtschaft" sowie Webinare rund um das Thema "Transformative Bildung" im Kontext des Globalen Lernens sowie der Bildung für nachhaltige Entwicklung an.

In diesem Jahr wird sich mit dem Konzept der „Transformativen Bildung“ und seiner zunehmenden Bedeutung für die Felder des Globalen Lernens sowie der Bildung für nachhaltige Entwicklung auseinandergesetzt.

"Was versteht man eigentlich unter „Transformativer Bildung” und welche Impulse kann dieses Konzept der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit geben? Wo liegen die Chancen, wo die Grenzen des Konzepts? Diesen und weiteren Fragen gehen wir bei Fachtagen, Abendveranstaltungen, Fortbildungsmodulen und in weiteren Formaten auf den Grund. Mit anderen entwicklungspolitischen Bildungsakteuren wollen wir über die Theorie und Praxis der Bildungsarbeit diskutieren und neue Impulse erarbeiten."

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Weitere Informationen über die Veranstaltungen findest du hier

Virtuell
Dienstag, 22. September 2020 18:30 Die Freiheit der Meere – Eine Illusion? Schifffahrt zwischen Globalisierung, Seenotrettung und fairem Transport

Ohne die Seeschifffahrt sind internationale Arbeitsteilung und Fernhandel in Zeiten der Globalisierung nicht denkbar. Die Seewege verbinden die ökonomischen Zentren der Welt. Mit Containerriesen massenhaft verschiffte Waren stellen den kontinuierlichen Nachschub sicher, um Konsumansprüche zu befriedigen und Produktionsketten am Laufen zu halten.

Die maritime Logistik hat jedoch ihren Preis. Die negativen Umweltauswirkungen werden immer deutlicher. Luftschadstoffe, Kohlendioxid-Emissionen, Lärmbelastung und Müll sind einige der Begleiterscheinungen der Schifffahrt. So hat die Schifffahrt in verschiedener Hinsicht eine weitreichende Bedeutung für die Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Vergessen werden darf dabei nicht die Situation der Menschen, die zu See fahren. Der Meeresraum zwischen den Kontinenten ist auch ein sozialer, ein politischer Raum, der Aufmerksamkeit verdient. Zwei sehr unterschiedliche Gruppen von Menschen auf See wird die Veranstaltung deshalb näher betrachten, um dies zu verdeutlichen:

Die Seeleute, die mit ihrer Arbeit die Globalisierung erst möglich machen und dennoch selten Teil der Überlegungen über die Bedingungen eines fairen Handels sind. Auf Schiffen finden wir härteste Arbeitsbedingungen bis hin zur Sklaverei. Reedereien lassen ihre Schiffe unter Billigflaggen fahren, die Sozialabgaben sparen und Umweltstandards umgehen. Und Geflüchtete, die versuchen die Meere zu überqueren und dort immer häufiger auf Mauern stoßen, die ihre Menschenrechte missachten. Staaten weigern sich ihrer Verpflichtung zur Seenotrettung nachzukommen und nehmen den Tod von Menschen auf der Flucht in Kauf.

An Bord der “MS Friedrich” möchten wir mit unseren Referent*innen und Gästen über diese unterschiedlichen Facetten der Schifffahrt diskutieren.

Es referieren

Matthias Ristau, Deutsche Seemannsmission

Kai Kaschinski, Fair Oceans

Die Moderation übernimmt Marie-Luise Abshagen, Forum Umwelt und Entwicklung

Eine Anmeldung wird aufgrund der begrenzten Plätze an Bord erbeten bis zum 01.07.2019 unter: contact@fair-oceans.info

Die Teilnahme ist kostenlos. Getränke und Kleinigkeiten zum Essen gibt es an Bord.

Hinweis: Gäste können zwischen 18.00 und 18.30 Uhr an Bord kommen.

Das Schiff legt pünktlich um 18:30 Uhr ab.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

"MS Friedrich” Schlachte, Liegeplatz 4b – Nähe Bürgermeister-Smidt-Brücke, Bremen

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