Startdatum Startzeit Titel Beschreibung Ort
Mittwoch, 28. Juli 2021 14:00 Alles Utopie? Träum weiter! Einladung zum utopisch Denken und Handeln

Für viele Menschen ist es leichter, sich den Untergang der Welt vorzustellen als das Ende von Kapitalismus, Wachstum und Konkurrenz, von Patriarchat, Unterdrückung und Rassismus. Das vorherrschende Wirtschafts- und Gesellschaftssystem erscheint uns alternativlos.

Doch das muss nicht so bleiben. Lasst uns neue Wege erforschen, eine neue Geschichte beginnen, Bilder einer Zukunft schaffen, die wir noch nicht kennen und uns maßgeblich von den Fragen leiten

„Wie wollen wir eigentlich leben?“ und „Wie kommen wir dahin?“.

In diesem Workshop suchen wir nach Utopien, die unserem politischen Handeln heute eine Richtung geben können. Inspiriert durch schon existierende Alternativen und die Vernetzung mit sozialen Bewegungen fragen wir danach, wie eine gerechte, solidarische und nachhaltige Zukunft aussehen kann, damit ein gutes und schönes Leben für alle* weltweit endlich möglich wird.

 

Für vegane Verpflegung ist gesorgt.

Barrierefrei: leider nein

Teilnahme: kostenlos
Veranstalterin: Jep

Benötigt ihr eine Kinderbetreuung oder Übersetzung, dann schreibt uns.

Anmeldung bis zum 25. Juli 2021 an jep@ben-bremen.de

BDP-Haus am Hulsberg
Freitag, 30. Juli 2021 Diversität & Journalismus - ein Widerspruch? Wie divers sind unsere Medien? Wie vielfältig unser Journalismus?

Die kürzlich erschienene Langzeitstudie „Vergessene Welten und blinde Flecken – Die mediale Vernachlässigung des Globalen Südens“ kommt zu dem Ergebnis, dass die deutsche Berichterstattung geografisch sehr unausgewogen ist – und das zu Lasten der Staaten des Globalen Südens.

Deutsche Medien konzentrieren sich demnach vor allem auf den sog. Westen und die Länder des Nahen Ostens. Gleichzeitig bildet die Zusammensetzung deutscher Redaktionen nicht die Vielfalt unserer Gesellschaft ab. Immerhin ist Deutschland ein Land, in dem mehr als ein Viertel aller hier lebenden Menschen eine sogenannte

Migrationsgeschichte hat.

Warum gibt es diese Defizite und wie können wir mehr Vielfalt in den deutschen Journalismus bringen? Und wer berichtet da eigentlich? Und über was? Was bleibt im Verborgenen? Warum?

Einen Abend lang wollen wir mit zwei Journalist*innen und Medienmacher*innen und Euch über diese und weitere Fragen ins Gespräch kommen und über eine utopische Vision für die deutsche Medienlandschaft philosophieren.

 

Teilnahme: kostenlos
Veranstalterin: Jep

wird noch bekannt gegeben
Mittwoch, 11. August 2021 11:00 Gedenken an die Opfer der Schlacht von Ohamakari und des Völkermords in Namibia 1904 – 1908

Nachdem insbesondere die Ovaherero und Ovambanderu durch die rücksichtslose Landnahme deutscher Siedler den größten Teil ihrer lebenswichtigen Weidegründe und Siedlungsgebiete eingebüßt hatten, griffen sie im Januar 1904 zum bewaffneten Widerstand. Als Oberbefehlshaber der Kolonialtruppen führte Generalleutnant Lothar von Trotha den deutschen Militäreinsatz von vornherein als „Rassenkampf“ und Vernichtungskrieg. Auftakt für den Genozid war die Schlacht von Ohamakari (Waterberg) am 11. August 1904. Bis 1908 dauerte der Kolonialkrieg und die systematische Verfolgung und Vernichtung der Ovaherero, Ovambanderu, Nama und Damara an. Auch gegen die San richteten sich Mordaktionen der so genannten Schutztruppe. Bis zu 90.000 Menschen wurden dabei ermordet, starben durch militärische Gewalt, durch Verdursten und Verhungern auf der Flucht oder an der Zwangsarbeit in den Konzentrationslagern der deutschen Kolonie. Die Massaker werden heute von Deutschland als Völkermord anerkannt, so wie es jahrelang die Überlebenden und Nachkommen einforderten.

Grußwort des Senats der Freien Hansestadt Bremen

Tanz-Performance „MUTTER AFRIKA und der Elefant“ mit Joël Lawrence Detiège und Kossi Sebastian Aholou-Wokawui (Mitwirkende Projekte Patch-Näh Dance und ≠ RepräsenTanz)

Gedenkworte: Prof. Dr. Manfred Hinz (Bremer Afrika-Archiv e.V.)

Schweigeminute und Blumenniederlegung

Die Gedenkfeier steht unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Präsident des Senats.


Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Bremen,
Senatskanzlei, Verein „Der Elefant!“ e.V., Afrika Netzwerk Bremen,
Bremer Afrika-Archiv e.V

Ort: Mahnmal für die Opfer der Schlacht von Ohamakari und des Völkermords in Namibia, Nelson-Mandela-Park (Grünanlage an der Gustav-Deetjen-Allee)

Anmeldung: www.politische-bildung-bremen.de

Mahnmal für die Opfer der Schlacht von Ohamakari und des Völkermords in Namibia, Nelson-Mandela-Park
Dienstag, 24. August 2021 20:00 Entfesseltes Militär und automatisierte Kriegsführung – wer setzt die Grenzen?

Entfesseltes Militär und automatisierte Kriegsführung – wer setzt die Grenzen? Informations- und Diskussionsveranstaltung gegen die Beschaffung und den Einsatz bewaffneter Drohnen durch die Bundeswehr.

Wir informieren aktuell über bewaffnete Drohnen und den durch sie markierten Einstieg in eine automatisierte Kriegsführung, beleuchten die neuen friedensethischen Fragen, die mit der Entgrenzung des Krieges aufgeworfen werden.

Wir wollen gemeinsam diskutieren, wie die Menschen noch mehr aufmerksam gemacht werden können und wie in Deutschland und weltweit die Ächtung autonomer Waffen, Abrüstung und gemeinsame Sicherheit verwirklicht werden können.

mit:

Ralf Urban, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Schwarzenbek, im Vorstand des IPPNW. Anja Vollendorf, Pastorin, Verein für Innere Mission in Bremen, im Kuratorium von gewaltfrei handeln e.V.

Moderation: Eckart Behm, Stiftung die schwelle

veranstaltet von: 

Stiftung die schwelle – Beiträge zum Frieden 

IPPNW: Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. – Regionalgruppe Bremen Friedensbeauftragung der Bremischen Evangelischen Kirche

Den Flyer finden Sie hier: Flyer

Anmeldungen bitte an: info@dieschwelle.de

im Domkapitelsaal Bremen, Domsheide 8
Freitag, 3. September 2021 14:00 Was ist ein gutes Auslandsprojekt? Qualifizierungsseminar zu Auslandsprojekten im Rahmen des EZ-Kleinprojektefonds

Das Seminar richtet sich an gemeinnützige Organisationen in Deutschland, die Kontakte in Länder des Globalen Südens haben und ein Partnerschaftsprojekt planen und durchführen möchten.

Methoden und Instrumente der Projektentwicklung und -begleitung werden vorgestellt und praktisch eingeübt. Es wird auch der Frage nachgegangen, wie Erfolge im Projekt über sogenannte Indikatoren nachgewiesen werden können. Darüber hinaus werden in dem Seminar Hinweise zu Fördermöglichkeiten für Auslandsprojekte aus dem Titel "Private Träger des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)" gegeben.

Termin: 03.-04. September 2021

Teilnahmebeitrag: 40€

Veranstalter*innen: Schmitz-Stiftungen

Weitere Informationen unter: https://www.schmitz-stiftungen.de/de/ez-kleinprojektefonds/was-ist-ein-gutes-auslandsprojekt/

St. Ansgar-Haus in Hamburg oder online
Donnerstag, 16. September 2021 10:00 Das Lieferkettengesetz Perspektiven und Diskussionen zur Umsetzung in Bremen und umzu

Im Rahmen der Fachkonferenz werden gemeinsam mit Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aktuelle politische Entscheidungen beleuchtet, mögliche unternehmerische Herangehensweisen diskutiert sowie Beispiele Bremer Unternehmen, die Sorgfaltspflicht bereits umsetzen, vorgestellt.

 

Volles Programm und weitere Informationen findet man hier 

 

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldung bis zum 30.8.2021 mit dem Stichwort »Lieferkettengesetz« an:
anmeldung@ben-bremen.de

Martinsclub Bremen e.V., Buntentorsteinweg 24/26, 28201 Bremen
Dienstag, 5. Oktober 2021 19:30 Emilia Roig: »why we matter – Das Ende der Unterdrückung«

Wie erkennen wir unsere Privilegien? Wie können Weiße die Realität von Schwarzen sehen? Männliche Muslime die von weißen Frauen? Und weiße Frauen die von männlichen Muslimen? Die Aktivistin und Politologin Emilia Roig zeigt, auch anhand der Geschichte ihrer eigenen Familie, in der wie unter einem Brennglas Rassismus und Black Pride, Homophobie und Queerness, Patriarchat und Feminismus aufeinanderprallen, wie sich Rassismus im Alltag mit anderen Arten der Diskriminierung überschneidet.

Veranstalter: Literaturkontor Bremen, Landeszentrale für politische Bildung Bremen

 

Kulturzentrum Lagerhaus | Schildstraße 12-19
Mittwoch, 27. Oktober 2021 12:00 Meine Geschichte:n. Unsere Geschichte:n. Schwarze Geschichte:n in Bremerhaven.

Geschichte besteht immer aus vielen einzelnen Geschichten, aus verschiedenen Geschehnissen, Erfahrungen, Erinnerungen und Sichtweisen. Wie fi ndet man Geschichte:n und Biografi -en, die im Schulbuch kaum oder gar nicht vorkommen? Jede:r Mensch, auch Du bist Teil der Geschichte und Du kannst Geschichte und Gegenwart durch dein Tun, durch deine Entscheidungen, zumindest ein Stück weit gestalten. Du kannst dich aktiv auf Spurensuche begeben und eigene Geschichte:n zusammentragen und sichtbar machen. Wir lernen unterschiedliche Projekte kennen, die sich bereits auf Spurensuche zu Schwarzer, afrodeutscher und afrodiasporischer Geschichte und Gegenwart in Deutschland begeben haben und lernen Biographien von Philosophen, Menschen auf See, Fußballer:innen, Aktivist:innen, Politiker:innen und anderen kennen und sind gespannt, welche verschütteten Geschichte:n Du fi ndest und zum kollektiven Gedächtnis hinzufügen kannst.

Dreitägige Workshopreihe (analoge und digitale Termine) für Jugendliche und junge Erwachsene (16 bis 21 Jahre)

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Bremen (Außenstelle Bremerhaven), @Beyond a single story, Stadtarchiv Bremerhaven, Stadtschüler:innenring Bremerhaven.

wird noch bekannt gegeben
Mittwoch, 3. November 2021 Sharon Dodua Otoo: »Adas Raum«. Lesung für Bremerhavener Schüler:innen.

Die Ingeborg Bachmann Preisträgerin Sharon Dodua Otoo liest aus ihrem neuen Roman „Adas Raum“ und diskutiert mit Schüler:innen aus Bremerhaven. Die Geschichte von Ada erstreckt sich über Jahrhunderte. Ihre Reise geht über viele Stationen, sie berührt die verschiedensten Lebenswelten: Ada erlebt die Ankunft der Portugiesen an der Goldküste des Landes, das einmal Ghana werden wird. Jahrhunderte später wird sie für sich und ihr Baby eine Wohnung in Berlin suchen. In einem Ausstellungskatalog fällt ihr Blick auf ein goldenes Armband, das sie durch die Zeiten und Wandlungen begleitet hat. Ada ist viele Frauen, sie lebt viele Leben. Sharon Dodua Otoo überschreitet sprachlich und erzählerisch Grenzen. Sie erschafft Bilder und Räume, die uns das Leben mit neuer Klarheit sehen lassen. Sie folgt den Linien der Menschheitsgeschichte und spürt Verknüpfungen zwischen Menschen und Dingen auf, die die Zeit überdauern und prägen. Ihr intelligentes und durchaus heiteres Erzählen fi ndet neue Zugänge zu gesellschaftlichen Umbrüchen, individuellen Erinnerungen und kollektivem Trauma.

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Bremen (Außenstelle Bremerhaven), globale° – Festival für grenzüberschreitende Literatur

wird noch bekannt gegeben

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