Startdatum Startzeit Titel Beschreibung Ort
Mittwoch, 22. Januar 2020 19:00 Kein Gut wie jedes andere - Wie viel Rüstung exportieren wir wohin?

Kein Gut wie jedes andere - Wie viel Rüstung exportieren wir wohin?

 

Diskussion mit

Moderation

Über die Rüstungsexporte der Bundesregierung wird schon immer politisch gerungen. Auch in der laufenden Koalition von SPD und CDU/CSU zeigten sich Differenzen der Partner bereits in den Koalitionsverhandlungen. Aktuell will die SPD-Bundestagsfraktion weitere Restriktionen bei der Genehmigung von Rüstungsexporten erreichen. Friedensaktivist_innen hingegen fordern seit Langem ein komplettes Exportverbot von Waffen und anderen Rüstungsgütern, während Hersteller und Befürworter auf die bestehenden restriktiven Bestimmungen hinweisen und den internationalen Einfluss Deutschlands durch Rüstungsexporte betonen.

Die Frage nach Rüstungsexporten hat also eine grundsätzliche und eine strategische Dimension, nicht allein in Deutschland, sondern auch in Europa. Wie viele Rüstungsgüter soll Deutschland wohin exportieren und welche Maßstäbe gelten dabei? Wie gelingt eine Abstimmung mit anderen EU-Ländern angesichts unterschiedlicher Interessen? Können wir es uns leisten, in einer sicherheitspolitisch fragilen Welt ohne Einfluss durch Waffenexporte zu sein? Oder machen deutsche und europäische Rüstungsexporte bestehende Konflikte nur schlimmer?

Um Anmeldung wird gebeten.

Deutsches Auswandererhaus; Columbusstraße 65, 27568 Bremerhaven
Donnerstag, 30. Januar 2020 18:30 Stadt zwischen Nachhaltigkeit, Wachstum und Digitalisierung - Ringvorlesung

Stadt zwischen Nachhaltigkeit, Wachstum und Digitalisierung - Ringvorlesung

 

Ringvorlesung zu den SDGs.

An diesem Abend geht es um das SDG Nr. 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden

Von Stefanie Baasch (Universität Bremen)

 

Zur Übersicht der Vorlesungsreihe

Rotunde im Cartesium; Enrique-Schmidt-Straße 5, Bremen
Freitag, 7. Februar 2020 10:30 Anders statt mehr - Seminar

Anders statt mehr - Seminar

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "17 Ziele - 17 Orte" wird herzlich zum Seminar „Anders statt mehr“ Fairer Handel(n) für eine sozialökologische Zukunft geladen.

 

Der Faire Handel tritt seit vielen Jahren für ein anderes Wirtschaften ein. Wie passen Ansätze wie die Solidarische Landwirtschaft, die Gemeinwohlökonomie und die Post-Wachstumsbewegung mit dem Fairen Handel zusammen? Wie verhält sich die Fair-Handels-Bewegung zur Wachstumslogik? Wie können neue Netzwerke aussehen, in die Fair-Handels-Akteure ihren Ansatz, ihre Erfahrungen und ihr Potential einbringen können?


In diesem Seminar werden Menschen aus der Fair-Handels-Bewegung über die Postwachstumsgedanken und andere alternative Wirtschaftskonzepte erfahren. Die Referentin gibt Impulse, die Teilnehmenden mit interaktiven Methoden in die Diskussion bringen, um gemeinsam neue Perspektiven zu gestalten
.
Das Seminar ist Teil einer Reihe, die in Kooperation von Weltladen Dachverband e.V., konzeptwerk neue ökonomie e.V. und FairBindung e.V. entwickelt wurde.

 

Anmeldungen bitte bis zum 31. Januar
a.becker@bizme.de oder 0421 - 17 19 10

 

Übersee-Museum; Bahnhofsplatzt 13, 28195 Bremen
Dienstag, 11. Februar 2020 18:00 La Folie Almayer - Kinofilm

La Folie Almayer - Kinofilm (2011)

(Original mit englischen Untertiteln)

Ein Merkmal von Chantal Akermans Werk besteht darin, dass sie Formen zu finden vermag, die einen Zusammenhang zwischen der Intimität der Autobiographie und der Erfahrung von Geschichte herstellen. Das gilt so auch für ihren zweitletzten Film, La Folie Almayer. Akerman, die Tochter polnischer Juden, die in der Hauptstadt der ehemaligen Kolonialmacht Belgien aufwuchs, nimmt „Almayer’s Folly“, den Debüt-Roman des polnischen Exilanten Joseph Conrad aus dem Jahr 1895, dem Geburtsjahr des Kinos, zum Ausgangspunkt für eine Meditation mit melodramatischen Zügen über die Abgründe des kolonialen Wahns und transponiert den historischen Stoff in eine irritierende Gegenwart.

Gast: Dr. Sukla Chatterjee (Postcolonial Studies, Uni Bremen)

 

Reihe Wahnsinn und Postkolonialismus

Was kann einen Zusammenbruch erleiden? Ein Staat, ein politisches System, eine historische und ideologische Epoche, ein Mensch. Vielleicht auch das Wort selbst, beinhaltet es doch ein Paradox: „Zusammen“ (gemeinsam; (ver-)sammeln) und „brechen“ (auseinander; zerfallen). So eignet sich das Wort, um über Herausforderungen und ihre Widersprüchlichkeiten einer globalen Gesellschaft nachzudenken. Die Filmreihe sucht kritische Positionen, die das Verhältnis von postkolonialen Lebensweisen zum Wahnsinn ausloten und in ihrer Vielschichtigkeit präsentieren. Sie verbindet dazu Arbeiten aus einer westlichen Perspektive mit Filmen aus dem Globalen Süden.

Jeweils mit Einführung von Tobias Dietrich, Universität Bremen

 

City 46 / Kommunalkino Bremen; Birkenstraße 1, 28195 Bremen
Donnerstag, 20. Februar 2020 18:30 Bremen - Global - Gerecht; Talk Nr.1

 Bremen - Global - Gerecht

 

Talk mit Finanzsenator Dietmar Strehl zu den Themen #öko-faire Beschaffung des Landes Bremen, #SDG-Haushalt und #Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements

 

Die Regierungsparteien haben in ihrem Koalitionsvertrag an verschiedenen Stellen ambitionierte Vorhaben für eine nachhaltige Entwicklung Bremens formuliert. Die vierteilige Reihe "Bremen - Global - Gerecht" möchte den zuständigen Senator*innen auf den Zahn fühlen.

Den Auftakt macht Finanzsenator Dietmar Strehl. Er ist verantwortlich für die Umsetzung der öko-fairen Beschaffung im Land Bremen und somit für den Einkauf von Uniformen, Computern, Papier etc. Mit einem jährlichen Einkaufsvolumen im dreistelligen Millionenbereich kann das Land Bremen wichtige Impulse am Markt setzen. Seit 2009 ist festgeschrieben, dass der Einkauf auch nach sozialen Kriterien erfolgen muss. Es soll somit sichergestellt werden, dass Menschenrechte im globalen Lieferketten eingehalten werden.

Ein weiteres Vorhaben ist die digitale Verknüpfung des Landeshaushalts mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (den sog. Sustainable Development Goals, SDGs). Dieser neue Ansatz soll es ermöglichen, dass über den Haushalt auch Nachhaltigkeitsziele verfolgt werden können.

Mit einem "verzwickte Fragen Spiel" wird versucht Antworten auf folgende Fragen zu den Themenkomplexen finden:

  • Was wurde bereits umgesetzt?
  • Was ist in der Planung?
  • Wo hakt es und warum?
Altes Fundamt; Auf der Kuhlen 1 A, 28203 Bremen
Dienstag, 17. März 2020 18:00 Carla's Song - Kinofilm

Carla's Song - Kinofilm (1995)

 

(Original mit Untertiteln)

 

Die aus Nicaragua stammende Musikerin Carla (Oyanka Cabezas) hat es nach Glasgow verschlagen. Sie wurde in ihrem Heimatland ein Opfer der politischen Instabilität nach der sandinistischen Revolution, weil die von den USA unterstützen Contra-Rebellen mit brutalen Überfällen gegen das Regime vorgegangen sind. Nachdem sie den schottischen Busfahrer George Lennox (Robert Carlyle) kennengelernt hat, der sich in sie verliebt, reisen beide nach Nicaragua. Lennox möchte auf diese Weise dabei helfen, dass Carla ihr psychisches Trauma verarbeiten kann, dass sie durch zahlreiche Schicksalsschläge erlitten hat. Während ihrer Reise, auf der sie nach Familienangehörigen und Freunden Carlas suchen, geraten sie in die Auseinandersetzungen wischen Contras und Sandinisten hinein, die an Brutalität nichts verloren haben. Aber Carlas Bekannter Bradley (Scott Glenn) hilft den beiden auf ihrer Mission.

Gast: Dr. Ricardo Borrmann (Geschichte Lateinamerikas, Uni Bremen)

 

Reihe Wahnsinn und Postkolonialismus

 

Was kann einen Zusammenbruch erleiden? Ein Staat, ein politisches System, eine historische und ideologische Epoche, ein Mensch. Vielleicht auch das Wort selbst, beinhaltet es doch ein Paradox: „Zusammen“ (gemeinsam; (ver-)sammeln) und „brechen“ (auseinander; zerfallen). So eignet sich das Wort, um über Herausforderungen und ihre Widersprüchlichkeiten einer globalen Gesellschaft nachzudenken. Die Filmreihe sucht kritische Positionen, die das Verhältnis von postkolonialen Lebensweisen zum Wahnsinn ausloten und in ihrer Vielschichtigkeit präsentieren. Sie verbindet dazu Arbeiten aus einer westlichen Perspektive mit Filmen aus dem Globalen Süden.

Jeweils mit Einführung von Tobias Dietrich, Universität Bremen

 

 

City 46 / Kommunalkino Bremen; Birkenstraße 1, 28195 Bremen
Dienstag, 21. April 2020 16:00 SDG Mapping Treffen Nr. 2

Zweite Veranstaltung zur Vernetzung und Stärkung von Synergien von Bremer SDG-Initiativen

 

Um andere Akteure kennenzulernen und zu sehen, dass man Teil einer Gruppe ist, die sich für globale Nachhaltigkeit einsetzt und nicht bei 0 beginnt, laden euch der Bevollmächtigte beim Bund und RENN.nord zum ersten SDG Mapping in Bremen nach kanadischem Vorbild ein.

 

Wir möchten zeigen, wie umfangreich und bedeutend die Nachhaltigkeitsbewegung ist und Möglichkeiten erforschen wie wir vernetzter und vermehrt zusammenzuarbeiten können, um gemeinsame Aktivitäten umzusetzen.

Kwadrat Werkstatt Bremen; Wilhelm-Kaisen-Brücke 4, 28199 Bremen
Dienstag, 5. Mai 2020 18:00 Our Madness - Kinofilm

Our Madness - Kinofilm (2018)

(Original mit englischen Untertiteln)

 

Der Off-Kommentar konstatiert, ein Irrenhaus kann Verschiedenes zu verschiedenen Zeiten sein: Sklaverei, Bürgerkrieg, ein Marionettenregime. Hier aber geht es um eine psychiatrische Klinik in Maputo. Die Helligkeit der Außenwände und die Dunkelheit der Flure wird von den gestochenen Schwarzweißbildern noch akzentuiert. Patientin Ernania vermag ihrem Bett so betörende Musik zu entlocken, man möchte die Welt darüber vergessen. Als eines Tages das Tor offensteht, ergreift sie die Chance, und die Reise beginnt. Aber es führt sie nicht einfach von A nach B; die Orte – ein Tonstudio, ein Kino voller Ziegen, ein Boot im Schlamm – verschwimmen ineinander, einer trancegleichen Logik folgend. Ernania hat stets nach ihrem Mann und ihrem Sohn gesucht, nun findet sie die beiden mühelos, aber sie verschwinden immer wieder, so wie die seltsamen Objekte, das Krankenhausbett-Flugzeug und die Draht-Statue, auf die sie stößt. Wenn Ernania und ihr Sohn in die Sonne blicken, liegt vor ihnen der ganze Kontinent, so traumhaft, bezugs- und anspielungsreich wie der Film selbst. Aus dem Off heißt es auch, wer fliehen wolle, müsse träumen, aber das war einmal. Heute spüren sie dich auf, wenn du träumst. (James Lattimer)

Gast: Virginie Kamche (Afrika Netzwerk Bremen e.V.)

Vorfilm: Yellow Fever (2012)

(Orginila mit Untertiteln)

 

Reihe Wahnsinn und Postkolonialismus

Was kann einen Zusammenbruch erleiden? Ein Staat, ein politisches System, eine historische und ideologische Epoche, ein Mensch. Vielleicht auch das Wort selbst, beinhaltet es doch ein Paradox: „Zusammen“ (gemeinsam; (ver-)sammeln) und „brechen“ (auseinander; zerfallen). So eignet sich das Wort, um über Herausforderungen und ihre Widersprüchlichkeiten einer globalen Gesellschaft nachzudenken. Die Filmreihe sucht kritische Positionen, die das Verhältnis von postkolonialen Lebensweisen zum Wahnsinn ausloten und in ihrer Vielschichtigkeit präsentieren. Sie verbindet dazu Arbeiten aus einer westlichen Perspektive mit Filmen aus dem Globalen Süden. 

Jeweils mit Einführung von Tobias Dietrich, Universität Bremen

City 46 / Kommunalkino Bremen; Birkenstraße 1, 28195 Bremen
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.