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Gedenkstunde für die Opfer des Völkermordes in Namibia 1904-1908
Sonntag, 11. August 2019, 11:00
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Ende April 2019 hat die Deputation für Kultur einstimmig "Kulturpolitische Leitlinien zum Umgang mit dem kolonialen Erbe" beschlossen. Die jährliche Durchführung einer Gedenkveranstaltung am 11. August ist die Umsetzung einer dieser Leitlinien.
Die diesjährige Veranstaltung wurde von der Landeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit den Vereinen Bremer Afrika-Archiv und Der Elefant! konzipiert und setzt damit eine Tradition fort, die bereits durch diese Vereine begründet worden war.

Für den Senat spricht Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz.
Als Gäste reden Israel Kaunatijke (Herero-Aktivist) und Virginie Kamche (Afrika Netzwerk Bremen).

Noch heute trauern die traditionellen Gemeinschaften der Ovaherero, Ovambanderu und Nama/Damara in Namibia um ihre Angehörigen, die dem Völkermord durch deutsche Kolonialtruppen und Siedler in der damaligen Kolonie Südwestafrika zum Opfer fielen. Auftakt für den Genozid war die Schlacht von Ohamakari (Schlacht am Waterberg) am 11. August 1904. Bis 1908 dauerte der Kolonialkrieg und die systematische Verfolgung und Vernichtung der drei Volksgruppen an. Bis zu 80 000 Menschen wurden dabei ermordet; sie starben durch militärische Gewalt, durch Verdursten und Verhungern auf der Flucht oder an der Zwangsarbeit in den Konzentrationslagern der deutschen Kolonie.

Ort --> Nelson-Mandela-Park, Gustav-Deetjen-Allee, 28209 Bremen
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