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Armutsbeseitigung durch mehr Wachstum?
Donnerstag, 7. Februar 2019, 19:00
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Podiumsdiskussion mit

Romaricson Alognon – Soziologe und Politologe aus Togo

Prof. Dr. Karl Wohlmuth - Universität Bremen

Moderation: Birte Asja Detjen

 

Die Beseitigung von Hunger und Armut sowie die Verringerung der sozialen Ungleichheit sind zentrale Bestandteile der Agenda 2030 und der globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung. Von Seiten der Wirtschaft und Politik wird stets behauptet, dass nur durch anhaltendes wirtschaftliches Wachstum Arbeitsplätze geschaffen werden können und dass dies eine Grundvoraussetzung für die Reduzierung von Armut ist. Diese Sichtweise wird jedoch zunehmend in Zweifel gezogen. Zudem verringert zwar das Wirtschaftswachstum die Armut in vielen Ländern – wie bspw. in China und Brasilien – trägt aber vor allem zur Ausweitung der
Schere zwischen arm und reich bei. In manchen Ländern ist der Anteil der Bevölkerung, die unter der Armutsgrenze lebt, trotz stetigem Wirtschaftswachstum in den letzten Jahren sogar gestiegen, zum Beispiel in Deutschland. Ein Blick nach Afrika zeigt ähnliche Entwicklungen. Viele der afrikanischen Länder haben eine jährliche Wachstumsrate von über vier Prozent in den letzten Jahren erreicht. Nichtsdestotrotz hat sich die Armut nicht im gleichen Maß verringert. Vom Wachstum profitieren nur wenige Menschen,bei einem Großteil der Bevölkerung kommen die Wachstumsgewinne nicht an. Es wird sogar nachdrücklich davor gewarnt, dass ewiges Wachstum zu den jetzigen Bedingungen nicht möglich ist. Bereits heute überschreitet es die Belastungsgrenzen des Planeten, so führt es etwa zur Überlastung der Umwelt, zum Verlust der Artenvielfalt und zur fortschreitenden Erderwärmung.

Armutsbeseitigung, Wirtschaftswachstum und Ökologie, wie geht das zusammen?

Lassen sich Hunger und Armut ohne Wirtschaftswachstum überwinden?

Auf diese Fragen soll – mit Fokus auf den afrikanischen Kontinent – in der Veranstaltung eingegangen werden.

 

Veranstalter*innen: Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk e.V. in Kooperation mit Afrika-FreundInnen Bremen e.V., Afrika Netzwerk Bremen e.V., Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung, Brot für die Welt, brücke für afrika norddeutsche mission, Freiheit für die Westsahara e.V., Human&Environment e.V., Praktische Solidarität International

Ort Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen
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uli_test_HP"Das BeN ist wichtig, weil alle engagierten Nichtregierungs- organisationen und Initiativen eine gemeinsame Vertretung im Lande Bremen brauchen."

Ulrike Hiller (SPD, Staatsrätin und Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit)

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