Fachseminar Blumen: Fair einkaufen, aber wie?

floresAuf dem Fachseminar am 10. Januar wurden die Arbeitsbedingungen auf den Blumenfarmen in den Ländern des globalen Südens und die ökologischen Probleme durch den Einsatz von zum Teil verbotenen und hochgiftigen Pestiziden thematisiert.

82 Prozent der in Deutschland eingekauften Blumen stammen aus Südländern wie Kolumbien, Ecuador, Kenia oder Israel, wo die ArbeiterInnen für wenig Lohn und ohne angemessene Schutzkleidung auf den Blumenfarmen arbeiten.

Im Hinblick auf die massiven Missstände in der globalen Blumenproduktion wurden zusammen mit Floristen, Importeuren und den drei Referentinnen die Möglichkeiten des nachhaltigen Blumeneinkaufs besprochen.

Im Anschluss an das Seminar wurde die Wanderausstellung „fair flowers" eröffnet, in der die widersprüchlichen Aspekte des Themas globale Blumenproduktion in Form großer Bildformate, Multimedia- und Entdeckungselemente dargestellt werden und die noch bis zum 05.02. in der botanika zu besichtigen ist.

Die Vorträge der drei Referentinnen stehen hier zum Download bereit:

Diana Wehlau (Sentor für Umwelt, Bau und Verkehr): Ökologische Aspekte beim Kauf von Blumen

Stefanie Neumann (vamos e.V.): Welche Siegel für Blumen gibt es und wie funktionieren sie?

Kirsten Wiese (Landmark-Projekt/Senatorin für Finanzen): Soziale und rechtliche Aspekte beim Kauf von Blumen

HP_hannes"Nachhaltige Entwicklung findet dort statt, wo sie von breiten Teilen der Bevölkerung getragen wird und wenn die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen am Bedarf der Armen orientiert sind. Das bedeutet für uns: Einüben eines neuen Lebensstils und engagierte Lobbyarbeit, Aufgaben die das BeN kompetent wahrnimmt."

Hannes Menke (ehemaliger Generalsekretär der Norddeutschen Mission)

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